Sächsische Schweiz

Heute ging es in die Sächsiche Schweiz nahe Pirna. Wer kennt nicht das Postkartenmotiv der Basteibrücke inmitten von Sandsteinfelsformationen? Das wollten wir schon immer mal live sehen und jetzt bot sich die Gelegenheit. Das Wetter war uns auch gnädig, zumindest schien vormittags die Sonne bei blauen Himmel. Nachmittags war es etwas trüb aber fast trocken. Es wird jetzt so langsam aber sicher Herbst.

Also fuhren wir in einen kleinen Ort namens Rathen der nahe der Basteibrücke liegt. Das ist etwa 1h südöstlich von Dresden. Um zur Basteibrücke zu kommen mussten wir noch die Elbe überqueren. Das ging per Personenfähre. Das besondere an der Fähre ist, dass es eine Gierseilfähre ist. Das heißt, die Fähre wird von einem mehre hundert Meter langem Seil gehalten, dass flussaufwärts am Ufer befestigt ist. Die Fähre wandert dann entsprechend der Schrägstellung, angetrieben von der Strömung zwischen den beiden Ufern. Völlig ohne eigenen Antrieb.

Auf der anderen Uferseite angekommen, gingen wir den Wanderweg in Richtung Basteibrücke. Es gab wieder viele Stufen zu steigen, waren doch ca. 200m Höhenunterschied zu bewältigen. Aber auf dem Weg dahin wurde man schon von schönen Aussichten und den typischen Sandsteinformationen belohnt.

Auf dem Weg zur Basteibrücke kam man an einer ehemaligen Felsenburg Neurathen vorbei, hier konnte man auf den ehemaligen Wegen der Burg über Brücken gehen und hat dabei auch wunderbare Aussichten auf die Basteibrücke, als auch auf einige der imposant geformten Felsen des Elbsandsteingebirges.

Das Katapult nutzte man um Feinde zu vertreiben. Vorangig dadurch, die vorgelagerte Basteibrücke zum Einsturz zu bringen und die Angreifer damit in die Tiefe zu reißen.
Auf den einzelnen Felsen standen die entsprechenden Gebäude der Burg. Damals wahrscheinlich auch durch Brücken verbunden.
Erster Blick auf die Basteibrücke
So soll die Burg übrigens mal ausgesehen haben. man findet allerdings gar keine Hinweise mehr davon.

Direkt nach der Burg kommt dann die Basteibrücke. Der “Eingang” erfolgt durch dieses Felsentor.

In Zeiten von Corona scheut man sich etwas andere darum zu bitten, ein Foto von sich zu machen. Und nicht immer will man Selfis machen. Ich hab eine Lösung dafür, die ich euch mal kurz am Ende zeigen möchte. Mein Tripod, dessen Beine man um diverse Gegenstände wickeln kann. Das Tripod trägt übrigens ohne Probleme meine Kamera (mit Objektiv gut 2kg schwer)

Weitere Bilder hier: Sächsische Schweiz

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